Videoprojekt über Aussteiger*innen aus der rechten Szene
Im Rahmen des Bundesprogramms zur Prävention von Extremismus und Menschenfeindlichkeit sind wertvolle Videomaterialien für die Bildungsarbeit der DJK entstanden. Diese Videos stehen nicht nur innerhalb unseres Verbandes zur Verfügung, sondern können auch von anderen Verbänden, Vereinen und engagierten Menschen genutzt werden, um demokratische Werte zu stärken und Radikalisierung frühzeitig entgegenzuwirken.
Das Videoprojekt macht sichtbar, was häufig im Verborgenen bleibt: die persönlichen Erfahrungen von Menschen, die sich aus der rechtsextremen Szene gelöst haben. In geschützten Gesprächen berichten Aussteiger*innen eindrucksvoll von ihren Wegen in extremistische Strukturen, von den Mechanismen der Radikalisierung und Gewalt sowie von den großen persönlichen Risiken und Herausforderungen eines Ausstiegs.
Die Berichte wurden von Keren Vogler, Referentin der DJK Sportjugend, eingesprochen. Ergänzend gibt der Aussteiger Axel Reitz Einblicke in gezielte Strategien rechtsextremer Akteur*innen, insbesondere mit Blick auf Versuche, den organisierten Sport zu unterwandern.
Die entstandenen Kurzvideos sensibilisieren für antidemokratische Entwicklungen und stärken die Handlungssicherheit von Engagierten im Sport. Sie unterstützen dabei, klare Haltung zu zeigen und demokratische Werte im Vereinsalltag aktiv zu leben.
Als DJK Diözesanverband Osnabrück verstehen wir diese Initiative als wichtigen Beitrag zur Prävention und als klares Bekenntnis zu Menschenwürde, Vielfalt und Demokratie im Sport. Mit „Rote Karte für Rechtsextremismus“ setzen wir ein deutliches Zeichen: Sportvereine sind Orte der Gemeinschaft, des Respekts und der Verantwortung – und sie bleiben es.
Bild-, Text- und Videomaterial: DJK Sportverband












Die DJK Osnabrück hat das Bundessportfest 2018 in Meppen ausgerichtet. Hier sind viele Fotos der unvergessenen Veranstaltung.