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Über uns

 

Drei Buchstaben vereinen über eine halbe Million Mitglieder.

 

Deutsche Jugend Kraft – das bedeuten die drei Buchstaben DJK. Sie stehen für den katholischen Sportverband in Deutschland mit bundesweit rund einer halben Million Mitgliedern. 

 

Das Wort „Jugendkraft“ steht dabei für die Summe aller positiven, kraftvollen und kreativen Eigenschaften der Jugendzeit – ohne dass diese auf den Lebensabschnitt der Jugend begrenzt wird. Im DJK Sportverband finden deshalb Jung und Alt die richtige Anlaufstelle für Leistungs-, Breiten- und Gesundheitssport.

 

  

DJK bringt den Menschen ins Spiel... Was heißt das?

 

Der DJK-Sportverband setzt über ein weit gefächertes Sport- und Bildungsangebot seine Ziele und Aufgaben in die Praxis um. Diese Angebote, die von Sportfesten über Fortbildungsangebote bis zu erlebnisorientierten Exkursionen reichen, orientieren sich am Evangelium und sind als Dienst am Menschen zu verstehen. Dies ist die Grundlage für das Miteinander der Mitglieder. Die DJK will dem Menschen im Verein ein Stück Heimat geben, indem sie ethisch-moralische Grundwerte in den Sport und darüber hinaus einbringt. Sie kümmert sich um jeden Menschen, gleich welcher Herkunft und Religion

 

  

Wofür steht eigentlich DJK?

 

Die drei Großbuchstaben DJK stehen für den Namen "Deutsche Jugendkraft" und sind keine Erfindung der Gründer des DJK-Sportverbandes. Jugendkraft war ein häufig verwendeter und selbsterklärender Begriff der Alltagssprache dieser Zeit, der auch in anderen Kulturen, Sprachen und Sportbereichen verwendet wurde (z. B. Italien: Juventus). Er meinte die Summe aller positiven, kraftvollen, kreativen Eigenschaften der Jugendzeit schlechthin, ohne dass diese damit auf den Lebensabschnitt Jugend begrenzt wären.

 

Weit verbreitet sind die Vermutungen, dass die Gründer der DJK den Namen aus der Bibel abgeleitet haben. Carl Mosterts zitiert z.B. an verschiedenen Stellen aus dem Buch der Sprüche „Der Ruhm der Jungen ist ihre Kraft" (Spr 20,29). Diese Überlegung scheint nach neueren Recherchen aber falsch zu sein. Bereits lange vor der Gründung von DJK-Vereinen oder –Abteilungen ist das Wort "Jugendkraft" in der sportlichen nichtkonfessionellen Jugendarbeit in Gebrauch. Vor allem im Ringersport ist der Begriff als Vereinsname um 1900 populär. Bereits 1897 wird in Berlin der Kraftturnverein Jugendkraft III (Schwerathletik, Kunstturnen, Artistiksport) gegründet. Bis 1910 finden sich mindestens 7 weitere Ringervereine mit dem Namen Jugendkraft, die allesamt nicht zur katholischen Sportbewegung gehören.

 

Neben der sportlichen Jugendarbeit ist der Name auch in der evangelischen Schülerarbeit mehrfach in Gebrauch. 1910 wird die Zeitschrift "Jugendkraft" (Monatsschrift der jüngeren Bibelkreis'ler) in Barmen herausgegeben. Zudem erscheint in deutscher Übersetzung in mehreren Auflagen (zweite Auflage 1911) ein Geschenkbuch des Dänen Ricard Olfert (1872-1929) zur Konfirmation, das ebenfalls den Titel Jugendkraft trägt.

 

Trotz anders lautender Behauptungen ist das Wort Jugendkraft auch im modernen Sprachgebrauch nicht ausgestorben. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist von 1999-2001 das Wort nachgewiesen im politischen Zusammenhang (Putin empfiehlt sich als Politiker durch "unverbrauchte Jugendkraft"'), im wirtschaftlichen (der Euro wird "Jugendkraft" zugeschrieben) und auch im sportlichen ("Liverpools Jugendkraft sucht den Geist der Beatles"/ Uefa-Cup 2001). Daneben ließen sich eine Reihe weiterer Belege nennen, in denen das Jugendkraft auftaucht.

 

Von Käthe Kollwitz gibt es den überzeugenden Ausspruch: "Das Alter ist nicht ein Rest von Jugendkraft, sondern ein ganz Neues, für sich Bestehendes, Großes."

 

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